The Big Apple- I took a bite

„[…]These streets will make you feel brand new, big lights will inspire you […]“ singt Alica Keys- und ich, seit dem Tag an dem ich wusste, dass ich nach New York fliege.

Sinn der Übung: Meinen Geburtstag in der Stadt verbringen, die so viel zu bieten hat wie vielleicht keine andere auf der Welt. Sich mal frischen Wind durch den Schädel pusten lassen (von einem Ohr zum anderen) und mit frisch ist hier natürlich eher im übertragenen Sinne „neu“ gemeint.

Na ja und einkaufen.
Da kann man nichts machen, ich bin eben eine Frau!

Kurz vor der Abreise habe ich telefonisch meine TELC C1 Prüfungsergebnisse bekommen und hatte noch einen Grund mehr zum feiern. Ich freue mich immernoch über meine Eins und warte sehnsüchtig auf das Zertifikat. Juhu!

Kaum daheim konnte ich die Finger auch schon nicht mehr stillhalten. Ich musste etwas Werkeln, habe Samstag, Tag der Ankunft Zuhause, um neun Uhr abends damit angefangen und am Sonntag bis etwa 14 Uhr daran weitergearbeitet.

In NY – wo sonst?!- habe ich ganz wundervolle Ohrringe gefunden, die aussehen wie zwei große Sonnen. Ich musste direkt an jemanden denken, für den die Ohrringe ohnehin wie gemacht schienen und der ein bißchen Sonnenschein gerade wohl gut gebrauchen kann. Aber da ich ein Verpackungsfreak bin konnte ich sie nicht einfach in Geschenkpapier einrollen und mich damit zufrieden geben. Nein! Und vorallem… 15 Tage hab ich meine Fingerchen ja stillhalten müssen. Das ist schwer, bei so vielen wundervollen neuen Impulsen, aber ich war tapfer und hab der Versuchung widerstanden, die Bettlaken im Hotel anzupinseln und kunstvoll an der Zimmerdecke zu befestigen („Just kiddin‘!“).

Ich hoffe die Schachtel ist die Mühe wert, die sie mir gemacht hat. Ich habe mir in NY drei Bücher gekauft, die mir einfach beim Durchstöbern der großen Regale in der Buchhandlung in die Hände gefallen sind.

Crafters Devotional erwies sich auch im Nachhinein als guter Kauf. Barbara Call macht wundervolle Vorschläge wie man z.B. einfache Fotos verfremden oder altern lassen kann. Mit recht simplen Mitteln. Die Sachen, die ich beim Durchstöbern des Buches auf dem Heimflug aufgegriffen habe, hab ich bei der Schachtel umgesetzt.

Noch bevor ich wusste was ich tat, schon bei der einfachen Grundierung war ich hin und weg. Ich liebe den romantischen Vintage-Look, hatte aber immer befürchtet ich müsse für den ganzen Papeteriemaschinenpark den ich dafür brauche anbauen. Call sagt in etwa „don’t judge, let your creativity flow“, und so bin ich auch an das Projekt herangegangen. Eine völlig neue Erfahrung. Und habe mich verliebt.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass es so ankommt wies gemeint ist: Eine kleine Schachtel voller Hoffnung und guter Gedanken mit sehr viel Liebe hergestellt.

Ach… bevor ichs vergesse… hat jemand von euch meine Clearstamps gesehen? Ich habe gestern die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt, erfolglos. Das kommt davon wenn man aufräumt: Man findet nichts, aber auch garnichts wieder. 😦

Advertisements

~ von bananalana - 25. Mai 2011.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: