Mango-Mousse Kuppeln auf Biskuit

Hallo! 🙂

Warum auf ein Rezept beschränken, wenn man vier verschiedene Rezepte einfach zusammenwerfen kann, um dann zu schauen was daraus wird?!
Manchmal frage ich mich selbst: „Warum?“, aber dann denke ich mir in letzter Konsequenz oft: „Warum nicht?!“ und mach es trotzdem.

Erstaunlicherweise war das Ergebnis das bisweilen beste, was ich geschmacklich je fabriziert habe. Das Gewand war mir noch nicht „sophisticated“ genug, aber ja, wir üben ja noch…!

Das Endergebnis sah so aus:
Einmal von außen. Die zarte Gelbfärbung kam wirklich leider nur von der Mousse (warum und wieso, mehr dazu später) und war mir nicht intensiv genug.


Von innen kann man schön die „Törtchenanatomie“ erkennen: Mousse, Confit, Biskuit.

Was hab ich also getan?

Biskuit

Ich habe einen Biskuit gebacken gebacken und zwar nur die Hälfte des Rezeptes, und das auf ein Backblech verteilt. Danach habe ich Kreise ausgestochen, die unter meine Kuppeln passen, aber etwas Rand zum dekorieren lassen sollten.

Mango-Confit

Neben neuen Techniken lerne ich bei Vanilletanz auch sehr viel neue Vokabeln. Nach ihrem Rezept habe ich ein Mango Confit zubereitet. In die Masse habe ich einen Spritzer Zitrone gegeben- meine Mangos waren so reif und zuckersüß, da brauchte ich etwas zum Ausbalancieren. Dann habe ich die Masse auf 8 Minimuffinformen verteilt und über Nacht eingefroren.

Mango-Mousse

Am nächsten Tag ging es dann weiter mit der Mango-Mousse. Ich habe lediglich 16 g des Zuckers durch 2 Päckchen Vanillezucker ersetzt. Die Mousse reichte für 6 Kuppeln und 4 normal große Muffinformen. Beim ersten Mal weiß man ja nie wie weit man kommt. Auf die Mangostücke habe ich verzichtet, da ja mein Confit in die Mitte sollte. Mit der Mousse habe ich meine Formen gefüllt. Ich fahre die halb gefüllten Formen immer noch mal gerne von innen mit einem Löffel ab um zu vermeiden, dass ich später große Lufteinschlüsse habe, bevor ich sie ganz auffülle. In die Mousse wurde dann das Confit gesetzt, mit Mousse bedeckt und wieder eingefroren.

Mirror Glaze

Zum Schluss kam Danis Mirror Glaze über die Törtchen. Die habe ich so angefertigt wie in Danis Rezept. Statt Sahne habe ich Milchmädchen verwendet und 3 EL Vanillesirup hinzugegeben. Die Glaze hatte ich eigentlich orange eingefärbt, leider waren die Törtchen zum Schluss etwas blass. Vom Rezept abgewichen bin ich nur, als es um die Temperatur beim Überzug ging, weil ich bei meinen Himbeertörtchen das Gefühl hatte, dass die Glaze nicht optimal haftet. Aber auch 35°C statt 40°C vor dem Überziehen änderte nichts.
Ich mag an dieser Glaze, dass sie ohne Glukosesirup auskommt. Ich werde aber definitv mal eine mit Glukosesirup probieren um zu schauen welche Eigenschaften sie aufweist.
Vielleicht könnte ich auch versuchen, den Zuckersiruo mal etwas länger zu kochen um eine dickere Glaze zu bekommen. So ist sie hauchdünn und spiegelt, aber von der Farbe der Glaze ist nichts mehr zu sehen. Tatsächlich war mein erster Versuch mit dieser Glaze noch der Beste von allen…Anfängerglück?!

Deko

Für die Deko habe ich mich für ungesüßte Sahne entschieden und Silberperlchen die ich noch zur Hand hatte. Sie haben sich über Nacht durch die Feuchtigkeit in der Sahne zwar aufgelöst, aber sie sind zum Glück nicht zerflossen und haben -weitestgehend- ihre Form beibehalten. Puh! Schöner wären nätürlich Goldperlchen gewesen.

Fazit

Ein gelungenes Experiment, auch wenn ich mir das Confit doch noch ein wenig weniger süß gewünscht hätte. Die Mangos, die so reif waren, dass sie vielleicht kaum noch 2 weitere Tage im Kühlschrank überlebt hätten waren zuckersüß und aromatisch. Ein Traum! Definitiv wiederholungs- aber auch noch ein wenig verbesserungswürdig.

Was kommt als Nächstes?

Ich habe schon eine Idee für ein weiteres, sommerliches Dessert. Es soll erfrischend und fruchtig sein, aber ich mags auch cremig und süß. Es soll auch was fürs Auge werden und ich tüfftle bereits herum, wie ich das gewünschte Ergebnis möglichst formschön und effektiv erreichen kann.

MaLu hat auch eine wunderschöne, inspirierende Seite und ihr Erdbeerchen hat es mir besonders angetan:

MaLu’s bezaubernde Erbeer-Mousse-Törtchen

Irgendwann wird das sicher auch mal ausprobiert, oder eines ihrer anderen wunderschönen und spannenden Rezepte!

Zudem stehen ein paar Geburtstage an…

Also lasst euch überraschen!

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~ von bananalana - 3. Juni 2018.

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