How to cook that: Rasberry inside dessert

•4. Juni 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo an euch Zuckerschnuten da draußen (und auch alle die es eher herzhaft mögen),

dieses Jahr zu Weihnachten wollte ich etwas servieren, das meinen Gästen Oh’s und Ah’s entlockt. Also habe ich bei Ann Readon gestöbert. Ich mag allein schon ihre Stimme, ihren wunderbaren australischen Akzent und die ganze Art wie sie redet. In ihren Videos bekommt man sie ja eher zu hören als zu sehen.

Und so sahs aus:

Was soll ich sagen: Generalprobe lief ganz gut, bis auf einen Gelatine-faux-pas.

Premiere stand unter keinem guten Stern und ich aß das Dessert mit „langen Zähnen“ wie man so schön sagt.

Und die Geschichte dazu geht so:

Prinzipell kann ich sagen, dass das Rezept wunderbar funktioniert!!!

Vorweg: Beim ersten Testlauf habe ich anderen Vanillejohurt verwendet als bei der Premiere. Das hatte pragmatische Gründe und hing mit der Verpackungsgröße zusammen. Ich mags einfach nicht wenn zu viel übrig bleibt, und mehr als essen kann ich ja auch nicht.

Beim ersten Versuch hatte ich nicht bedacht, dass meine Küchenmaschine mit ihrem mitgelieferten Zubehör nicht unbedingt bis ganz an den Rand/Boden der Rührschüssel gelangt, ergo hatte ich zu wenig Gelatine in der Masse. Das äußerte sich dadurch, dass meine Törtchen nach dem Auftauen dort, wo die Himbeersoßenkuppel zu schmelzen begann einsackten und anfingen „zu bluten“. Die Himbeersoße bahnte sich ungehemmt ihren Weg und das Dessert schien damit eher für Halloween denn für Weihnachten geeignet.

Bei der Premiere dann war ich siegessicher: Ich hatte das Problem erkannt und im Griff. Optisch waren die Törtchen top. Beim ersten Bissen verging mir allerdings alles: Die Joghurtmousse schmeckte nach nichts! Der volle, runde, intensiv vanillige Geschmack der Generalprobe wich einer geschmacklosen Masse.

Das könnte zwei Uraschen haben: Die erhöhte Menge Gelatine oder die Wahl des Joghurts.

Meinen Gästen hats geschmeckt, ich war enttäuscht, da ich ja die Generelprobe noch auf der Zunge hatte. Schade. Aber an manchen Tagen läuft es halt einfach nicht rund. 😦

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Mango-Mousse Kuppeln auf Biskuit

•3. Juni 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo! 🙂

Warum auf ein Rezept beschränken, wenn man vier verschiedene Rezepte einfach zusammenwerfen kann, um dann zu schauen was daraus wird?!
Manchmal frage ich mich selbst: „Warum?“, aber dann denke ich mir in letzter Konsequenz oft: „Warum nicht?!“ und mach es trotzdem.

Erstaunlicherweise war das Ergebnis das bisweilen beste, was ich geschmacklich je fabriziert habe. Das Gewand war mir noch nicht „sophisticated“ genug, aber ja, wir üben ja noch…!

Das Endergebnis sah so aus:
Einmal von außen. Die zarte Gelbfärbung kam wirklich leider nur von der Mousse (warum und wieso, mehr dazu später) und war mir nicht intensiv genug.


Von innen kann man schön die „Törtchenanatomie“ erkennen: Mousse, Confit, Biskuit.

Was hab ich also getan?

Biskuit

Ich habe einen Biskuit gebacken gebacken und zwar nur die Hälfte des Rezeptes, und das auf ein Backblech verteilt. Danach habe ich Kreise ausgestochen, die unter meine Kuppeln passen, aber etwas Rand zum dekorieren lassen sollten.

Mango-Confit

Neben neuen Techniken lerne ich bei Vanilletanz auch sehr viel neue Vokabeln. Nach ihrem Rezept habe ich ein Mango Confit zubereitet. In die Masse habe ich einen Spritzer Zitrone gegeben- meine Mangos waren so reif und zuckersüß, da brauchte ich etwas zum Ausbalancieren. Dann habe ich die Masse auf 8 Minimuffinformen verteilt und über Nacht eingefroren.

Mango-Mousse

Am nächsten Tag ging es dann weiter mit der Mango-Mousse. Ich habe lediglich 16 g des Zuckers durch 2 Päckchen Vanillezucker ersetzt. Die Mousse reichte für 6 Kuppeln und 4 normal große Muffinformen. Beim ersten Mal weiß man ja nie wie weit man kommt. Auf die Mangostücke habe ich verzichtet, da ja mein Confit in die Mitte sollte. Mit der Mousse habe ich meine Formen gefüllt. Ich fahre die halb gefüllten Formen immer noch mal gerne von innen mit einem Löffel ab um zu vermeiden, dass ich später große Lufteinschlüsse habe, bevor ich sie ganz auffülle. In die Mousse wurde dann das Confit gesetzt, mit Mousse bedeckt und wieder eingefroren.

Mirror Glaze

Zum Schluss kam Danis Mirror Glaze über die Törtchen. Die habe ich so angefertigt wie in Danis Rezept. Statt Sahne habe ich Milchmädchen verwendet und 3 EL Vanillesirup hinzugegeben. Die Glaze hatte ich eigentlich orange eingefärbt, leider waren die Törtchen zum Schluss etwas blass. Vom Rezept abgewichen bin ich nur, als es um die Temperatur beim Überzug ging, weil ich bei meinen Himbeertörtchen das Gefühl hatte, dass die Glaze nicht optimal haftet. Aber auch 35°C statt 40°C vor dem Überziehen änderte nichts.
Ich mag an dieser Glaze, dass sie ohne Glukosesirup auskommt. Ich werde aber definitv mal eine mit Glukosesirup probieren um zu schauen welche Eigenschaften sie aufweist.
Vielleicht könnte ich auch versuchen, den Zuckersiruo mal etwas länger zu kochen um eine dickere Glaze zu bekommen. So ist sie hauchdünn und spiegelt, aber von der Farbe der Glaze ist nichts mehr zu sehen. Tatsächlich war mein erster Versuch mit dieser Glaze noch der Beste von allen…Anfängerglück?!

Deko

Für die Deko habe ich mich für ungesüßte Sahne entschieden und Silberperlchen die ich noch zur Hand hatte. Sie haben sich über Nacht durch die Feuchtigkeit in der Sahne zwar aufgelöst, aber sie sind zum Glück nicht zerflossen und haben -weitestgehend- ihre Form beibehalten. Puh! Schöner wären nätürlich Goldperlchen gewesen.

Fazit

Ein gelungenes Experiment, auch wenn ich mir das Confit doch noch ein wenig weniger süß gewünscht hätte. Die Mangos, die so reif waren, dass sie vielleicht kaum noch 2 weitere Tage im Kühlschrank überlebt hätten waren zuckersüß und aromatisch. Ein Traum! Definitiv wiederholungs- aber auch noch ein wenig verbesserungswürdig.

Was kommt als Nächstes?

Ich habe schon eine Idee für ein weiteres, sommerliches Dessert. Es soll erfrischend und fruchtig sein, aber ich mags auch cremig und süß. Es soll auch was fürs Auge werden und ich tüfftle bereits herum, wie ich das gewünschte Ergebnis möglichst formschön und effektiv erreichen kann.

MaLu hat auch eine wunderschöne, inspirierende Seite und ihr Erdbeerchen hat es mir besonders angetan:

MaLu’s bezaubernde Erbeer-Mousse-Törtchen

Irgendwann wird das sicher auch mal ausprobiert, oder eines ihrer anderen wunderschönen und spannenden Rezepte!

Zudem stehen ein paar Geburtstage an…

Also lasst euch überraschen!

Madame Desserts: Fruchtige Zitronentorte

•30. Mai 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser!

Wenn ich so durchs Netz streife finde ich oft inspirierende Fotos und Rezepte die mich reizen und die ich mal ausprobieren möchte.
Zum Geburtstag meines Papas dachte ich, statt SOS (Socken, Oberhemd und Slips) verschenke ich doch einfach mal was zum Wegnaschen. Irgendwie hat man doch alles. Die letzten Schokobomben in Form von Cupcakes waren nicht so sein Fall, Mama plädierte für etwas „fruchtiges“ und ich versuchte mich also an Madam Desserts Torte (Rezept verlinke ich euch unten):

Madame Desserts fruchtige Zitronentorte

Ich habe mich für die von Madame Dessert „verbesserte“ Variante entschieden, also die Variante die nicht im Rezept sondern im Text darüber steht. Ich habe leider keine Ahnung wie sie geschmeckt hat (nur an den Einzelkomponenten habe ich zugegebenerweise etwas genascht), sie soll aber sehr lecker gewesen sein.
Selten passiert es, dass ein Rezept so reibungslos funktioniert wie dieses. Alles hat auf Anhieb geklappt. Na ja so gut zumindest wie man es von einem Laien erwarten kann. Natürlich (!) war meine Version nicht so markellos. Aber es hat Spaß gemacht.

Eine kurze Bemerkung vielleicht noch zum Lemon Curd: Das Rezept ergab dann doch viel zu viel davon und für aufs Brot -sorry- für mich persönlich war das nichts. Beim nächsten Mal werde ich weniger davon herstellen. Dann kann ich auch alles direkt aufbrauchen.

Lange Rede kurzer Sinn:
So sah meine Version aus:

Und hier das tolle Rezept (vielen lieben Dank, Madame <3):
Madame Desserts fruchtige Zitronentorte

„Alice im Wunderland“ Teeparty

•30. Mai 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo ihr Lieben!

Ich habe mir eine Alice im Wunderland Teeparty gegönnt!!!
Anlässlich meines Geburtstages habe ich beschlossen, es muss mal was Besonderes sein und haben mir selbst einen Wunsch erfüllt: Meine eigene, kleine und völlig verrückte Teeparty (auf der dann doch nur Kaffe serviert wurde, aber es war ohnehin das Unerwartete zu erwarten.)
Weil ich manchmal ganz schön altmodisch sein kann und ich mich selbst immer sehr über Einladungen freue, die mich per Post erreichen habe ich dieses mal ebenfalls Einladungen vorbereitet und verschickt- und war dann unglaublich aufgeregt wann sie wohl ankommen.

Merkwürdigerweise hat das Design der Karten mich am meisten Zeit und Nerven gekostet *lach* während ich von allem anderen sehr schnell eine exakte Vorstellung hatte und mit der Umsetzung begonnen habe. Einerlei, es hat ja zeitlich dann doch noch alles gepasst.
Am „großen Tag“ selbst gab es viele kleine, bunte Köstlichkeiten auf der überladenen Nichtgeburtstagstafel zu entdecken und zu probieren (ich verlinke euch die Rezepte und die Erfahrungen, die ich mit ihnen gemacht habe am Ende des Posts): Eclairs gefüllt mit Nutella-Sahne mit Schokoladen-Glaze, Hefe-Donuts mit weißer und dunkler Schokolade überzogen, Erdbeer Macarons, bunte Baisers und eine „klassische“ Sahnebuttercreme in modernem Gewand.
Für die Deko habe ich mich an möglichst bunt und schrill gehalten: Das Grinsen eines bekannten Wunderlandbewohners baumelte von der Esszimmerlampe, eine kleine Maus saß in einer Kaffetasse und ließ ihr beschleiftes Schwänzchen baumeln, ein Wegweiser führte ins Nichts, der Hutmacher hatte aus Höflichkeit seinen Hut abgelegt wobei ihm ein paar Garnrollen aus den Ärmeln purzelten, bunte Pilze wuchsen überall und kleine, dubiose Fläschchen lockten mit der Aufschrift „Trink mich!“.
Ich habe mir zu dem Anlass auch von Mama zwei Kaffeeservice ausgeliehen und abwechseln eingedeckt. Der Endeindruck war für mich stimmig- ach warum so förmlich?!- der Endeindruck brachte mein kleines Mädchenherz zum hüpfen!!! ❤
Hier ein paar Impressionen:


Mir hat alles sehr gut geschmeckt, auch wenn die Eclairs mich fast zum Verzweifeln gebracht hätten und die Buttercreme ein Drahtseilakt ohne Sicherung und doppelten Boden war. Und soweit ich sagen kann waren meine Gäaste auch zufrieden.:-) Nur ein bißchen zu viel wars, also fleißig an die Nachbarn verteilt und die letzten Reste dann weggefroren.
Ein toller Tag und ich konnte mich mal so richtig austoben!!! ❤

Neuronaquarell

•14. April 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser!

Ist schon eine Weile her, dass ich meinen BSc erworben habe. Im Grunde hat mein Abschluss auch nichts mit meinem Blog zu tun, wäre da nicht die persönliche Note, die ich meiner Arbeit dann doch verleihen wollte. Da in dieses Werk so viel Arbeit und Herzblut geflossen ist, dachte ich, es wäre schön statt einfach nur eines Zitates (was für eine Bachelorarbeit sicher schon ungewöhnlich ist) noch ein themenrelaventes Aquarell hinzuzufügen.

Neuron

Leider kommen die Farben auf dem Scan nicht ganz so zur Geltung wie im Original. Mir hat das Aquarell geholfen abends nach getaner Arbeit ab zu schalten und mich irgendwie motiviert, weil ich mich so auf den Moment gefreut habe die fertig gedruckte Arbeit mit diesem Bild in den Händen zu halten! Mir gefällt der Gedanke diese „Tradition“ bald auch in meiner Masterarbeit fortzuführen, und dann mit dem brillianten Schmincke Horadam Farben! Ja, ich habe ein Aquarell-Upgrade bekommen!!!! :-)))

 

Schokomousse-Herzen mit Mirror Glaze

•14. April 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallihallo!

Ein weiteres Dessert, was ich vor einem Jahr zu Ostern „gezaubert“ habe waren diese Schokomousse-Herzen, gefüllt mit zweierlei Schokomousse (weiß und dunkel), überzogen mit einer Mirror Glaze und auf einen Schoko-Herzboden gesetzt. Die Dinger waren irre süß, irre mächtig aber auch irre lecker! Das Rezept verlinke ich euch unten.

Da die Herzen so mächtig waren, habe ich die Mousse dann für Ostern in eine kleinere,
3,5 x 3,5 cm Würfelform gebracht. Super guter Einfall. :-/ Die kleinen Würfel auf die Böden zu setzen war natürlich noch im einiges fummeliger. Leider ist mir von den Würfeln auch kein hübscheres Foto geblieben, also zeige ich euch als Impression hier die Verschmelzung von Küchenkunst und -chaos. Einerlei, ihr habt eine Idee vom Endprodukt! 🙂

Hier der Link zum Rezept (Nachmachen lohnt sich!):

Schoko-Mousse mit Mirror Glaze

Himbeertörtchen mit Mirror Glaze

•14. April 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo ihr Lieben,

leider ist es schon wieder eine Weile her, dass ich ein kompliziertes Dessert gezaubert habe. Nach dem ich letztens „Zumbo’s Just Desserts“ auf Netflix gesehen habe und auf der Couch in Umklammerung einer Kuscheldecke mitgefiebert habe ist diese Liebe neu entfacht und ich brenne darauf wieder mal etwas auszuprobieren.

Himbeertörtchen im Testlauf


Dieses Himbeerdessert gab es an Ostern vor einem Jahr. Da ich es nicht zu süß wollte diente als Grundlage ein Philadelphiatörtchen mit Himbeergeschmack (also die Zitronengötterspeise einfach durch Himbeergötterspeise ersetzen), das ich dann mit einer Mirror Glaze überzogen habe. Fazit: Die Füllung war mir etwas zur „wässrig“, die Textur war nicht so cremig wie erhofft. Zur Premiere ist mir dann natürlich auch noch die Glaze verunglückt. Ihr kennt das ja. Generalprobe top, wenn es darauf ankommt… na ja…

Himbeertörtchen bei der Premiere


Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Glukosesiruprezept für die Glaze, da ich mich bisher darum gedrückt habe den Sirup zu kaufen. Man braucht je nach Resept, Menge und Größe der Törtchen oder der Torte schon einiges. Glukose (Traubenzucker) steht bei mir im Schrank aber geköchelt habe ich bisher noch nichts.
Was einem auch niemand in diesen Rezepten verrät ist wie man diese hübsch glasierten Kunstwerke auf ihre Keksböden oder einen anderen Untergrund bugsiert. Ja ich glaube ich habe damals in der Küche ganze 20 min die Luft angehalten. 😉 Aber ist ja nochmal gut gegangen. Puh!

Hier findet ihr den Link zu dem Mirror-Glaze Rezept, das ich verwendet habe:
Danis Spiegelglasur